Masken-Trage-Beschwerden

Oft höre ich, dass das Maskentragen zu Kopfschmerzen, Nackenbeschwerden oder Schwierigkeiten beim Sehen führt.

Das ist verständlich und keines Falle einfach nur Einbildung.

 

Ein bisschen Theorie vorab: Im Gesicht befinden sich viele kleine Muskeln (die mimische Muskulatur). Sie reagiert sehr schnell auf alle äusseren Reize. Unsere Kaumuskulatur, mit der wir kräftig zubeissen können. Muskuläre Verbindungen folgen zur Kopfhaut, sind rund ums Ohr, gehen zum Nacken und Hals. Mal so ganz rudimentär erklärt. Doch das ist ein in sich ganz fein abgestimmtes, wunderbares Zusammenspiel.

 

Nun zu der Maske: Diese Maske stört dieses fein abgestimmte, wunderbare Zusammenspiel, indem sie hinter den Ohren zieht, oder auf der Nase leicht drückt, oder beim Reden behindert. Es kann sein, dass wir dieses leichte Drücken nicht wahrnehmen, doch im Verlauf vom Tag stellt sich dann ein „Kopfweh“ ein. Es kann auch sein, dass du weniger gut atmest und so weniger Sauerstoff im Hirn zirkuliert.

 

Tipps und Tricks:

o  Gönne dir täglich 5 – 10 Minuten Gesichtsmassage (fein und behutsam, ohne viel Druck, da wo’s dir gut tut, um die Nase rum, Augenbrauen ausstreichen, den Backen- und Kieferknochen entlang massieren, Augen hin und her bewegen, Kiefer hin und her bewegen…usw.

o  Massiere deine Kopfhaut wie bei der Coiffeuse

o  Mache verschiedene Grimassen

o  Ziehe deine Ohren mit Daumen und Zeigefinger in alle möglichen Richtungen.

o  Atme dabei tief und ruhig

o  Wenn du die Maske sehr viel tragen musst, so gehe ab und zu an ein offenes Fenster, und atme ein paar Mal tief ein und aus (ohne Maske versteht sich)

o  Ich wechsle meine Maske nach zwei Stunden.

o  Achte darauf, dass du genügend trinkst.

 

 

Und was ich noch sagen wollte… hab Spass dir etwas Gutes zu tun